Links zum Thema Zur Biographie von Baden-Powell Jamborees
Treffpunkt Eine Welt Einige Grundsätze des Pfadfinders
Die Pfadfinderbewegung Der Abschiedsbrief des Pfadfinders  

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Jugendcamps in den USA

Die Sommercamps für Teenager in den USA sind immer weniger geeignet, zu relaxen bzw. faulenzen und abzuschlaffen. Die amerikanischen Eltern suchen zunehmend Camps, wo die Teenager lernen, Business-Pläne zu entwerfen, Führungsqualitäten zu entwickeln und für ihre finanzielle Unabhängigkeit zu sorgen. Es geht den Eltern vor allem darum, Grundlagen für eine erfolgreiche Karriere ihrer Kinder zu legen. So verdrängen allmählich sog. Entrepreneurship-Kurse wie Computertraining, Finanzplanung und Managementkurse die bisher üblichen Ferienaktivitäten wie Sport, Kultur- und Naturerleben.

Aus den Sommercamps oder Ferienlagern ursprünglich als Resozialisierungsmaßnahme für gesellschaftlich benachteiligte Kinder und Jugendliche gedacht ist nun ein boomender Industriezweig im Wachsen, als Reaktion auf die gesellschaftliche Situation der Jugendlichen, die zunehmend von Gewalt und Drogenkonsum bestimmt war.

Kosten für den Aufenthalt in Sommercamps sind beträchtlich angestiegen. Mit dem Entstehen von Sommercamps, die ihre Ausrichtung immer häufiger mit Namen wie Camp Finance, Wall Street Camp oder Entrepreneur Camp und Camp Startup schon im Namen tragen, werden in der Regel ab eintausend Dollar pro Woche verlangt. So kosten zwei Wochen mit Unterbringung und Verpflegung im Entrepreneur-Camp rund 2000 Dollar. Unter der Adresse: paliadventures.com kann man neben Tauchen, Reiten und Theater auch Finanz- und Managementkurse buchen.

Für Interessenten, die sich einen Überblick verschaffen möchten, hier die Internetadresse von Kim Bregman, die seit 1995 die Camp-Adressen sammelt und im Netz bereitstellt. Sie hat etwa zwölftausend Angebote aufgelistet: www.kidscamps.com

Für Jugendliche außerhalb der USA bietet die ACA (American Camping Association) unter: www.acacamps.org Adressen und Beurteilungskriterien ihrer Sommercamps und weist auf die Aufnahmevoraussetzungen hin, daß z.B. nichtamerikanische Interessenten zuvor einen Sprachtest ablegen müssen.(1)

Ein Broschüre über 'Jugendbegegnungen, Workcamps und Längerfristiges' gibt der gemeinnützige Berliner Verein "Eine Welt e.V." heraus.(2)

Treffpunkt Eine Welt
für Jugendliche zwischen 14 und 27 Jahren , die nicht lediglich mit anderen Touristen am Strand liegen oder Sehenswürdigkeiten besichtigen wollen.

Der Verein hat sich zur Aufgabe gemacht, den Aufbau für Verständnis und Toleranz für andere, vor allem uns fremder Kulturen zu fördern und möchte junge Menschen ermuntern, an internationalen Begegnungen und Austauschen, Friedens- und Entwicklungsprojekten teilzunehmen.

Die Broschüre informiert über:
- Begegnungen (mit Adressen und Beschreibung der Veranstalter)
- Workcamps
- Praktika
- Längerfristige Auslandsaufenthalte.

Links zum Thema

The Language Farm - Sprachcamp


Die Tollinghöhe liegt in der Nähe von Leoben (Steiermark/Österreich).
Popcorn: Der CLUB der KIDS

Sommerferienlager

Akzente Reisen

Gruppenreisen von Akzente

Kulturplanung Berlin

Kinder- und Jugendverein "Robin Hood" Mecklenburg-Vorpommern e. V.

Ferienlager für Kids und Jugendliche Sommerferien - Abenteuercamp Klosterbuch (Freiberger Mulde)

Für Junge Unternehmer

Die Pfadfinderbewegung

In jüngster Zeit häufen sich Meldungen über Unfälle bei gefährlichen Feriensportarten, die sich zunehmender Beliebtheit erfreuen. Weniger gefährlich, jedoch nicht weniger spannend, dafür aber naturverbunden und immer eine persönliche Herausforderung, sind die Survival-Methoden, die Ihr als Pfadfinder (3) erlernen und anwenden könnt. Die meisten werden sich erinnern: ja, Pfadfinder, das waren doch mal so kleine Pimpfe(Tick-, Trick- und Track-mäßig) in Khakihemden mit breitkrempigen Hüten, die sich vorgenommen haben, 'jeden Tag eine Gute Tat' zu tun . Ist es heute nicht mehr 'In' Pfadfinder zu sein?
Doch, es ist 'In'! Kaum zu glauben, daß sich die Mitgliederzahl des Verbandes wie Laszlo Nagy sagte, " in den letzen zehn Jahren verdoppelt hat" , und es im deutschsprachigen Raum ca. 400 000 sowie weltweit etwa 15 Millionen Mitglieder gab.(4)

Angesichts negativer Tendenzen in den Industrieländern wie wachsende Aggressivität, Drogenmißbrauch, Selbstmord, Ausgestoßensein und Nichtanpassung sollten wir uns wie Nagy der Verantwortung stellen,die wir für unsere Jugend haben, denn die Jugend repräsentiert die Zukunft. Im Sinne dieser Verantwortung bieten die Pfadfinder eine Alternative, die Lebens- und Naturverbundenheit fördert und durch soziale Kontakte mit Jugendlichen und Erwachsenen "für ein glückliches Heranwachsen" sorgen soll (5).

Ganz anders als die neu entstehende Youth-Camp-Entwicklung in den USA die zunehmend auf individuelle Karriereziele ausgerichtet ist, umschreibt Laszlo die Ziele der Pfadfinderbewegung eher idealistisch als Kampf gegen das 'Böse' in welcher Form es sich auch immer zeigt:

"Wir sind tatsächlich davon überzeugt, daß die Zukunft nicht den Mächten gehört, die militärisch, wirtschaftlich oder politisch am stärksten sind, sondern denen, deren Bevölkerung hohe sittliche Werte besitzt, die man auch zu mobilisieren weiß. Da die Pfadfinderbewegung weder nach Macht noch nach Reichtum strebt, sondern bereit ist zu dienen, ist sie sicherlich wert, daß ihr die künftigen Regierungen der jeweiligen Länder ihr Vertrauen schenken. Niemand kann uns vorwerfen, wir hätten geheime Absichten oder Hintergedanken. Unsere Bewegung setzt sich aus den gewissenhaftesten Elementen der jungen Generation zusammen, die vom grausamen Spiel des täglichen Existenzkampfes noch nicht verdorben sind. Diese jungen Leute sind keine reinen Phantasten, sie verfügen über Sachkenntnisse, handeln im Sinne der Gerechtigkeit und halten zusammen. Wir sind überzeugt, daß eine neue Generation, die besser vorbereitet, mit einem tieferen Bewußtsein für die Menschheit und einer gesteigerten Verantwortung gegenüber dem Nächsten ausgestattet ist, die apokalyptisch scheinende Zukunft der Menschheit ändern könnte."

Zu den berühmtesten Pfadfindern gehören beispielsweise nahezu alle amerikanischen Astronauten (6) und Präsidenten dieses Jahrhunderts, Thor Heyerdahl mit seiner 'Kon-Tiki', der Physiker und Nobelpreisträger (1932) Werner Heisenberg sowie nicht zu vergessen, der Urvater und Begründer der Pfadfinder, Baden-Powell of Gilwell.

Zur Biographie von Baden-Powell

Robert Stevenson Smith (7), der 1857 in London als zwölftes von vierzehn Kindern geboren wurde, hatte einen berühmten Vorfahren "den legendären Seehelden und Abenteurer John Smith, Capitain Ihrer Majestät der Königin von England." Sein Vater starb früh, so wurde er von seiner Mutter aufgezogen und unter die Obhut des Großvaters gestellt, der als Kartograph und Astronom in dem Jungen früh die Lust am Abenteuer und an der Naturbeobachtung weckte.(8) So streifte er bereits als Schüler durch die Wälder und suchte sich die 'Wissenschaft des Waldes' wie er es nannte, anzueignen.

Später als Offizier in Indien wirkte sich seine Naturverbundenheit daß er für die Ausbildung der 'Scouts' übertragen bekam, die nicht im offenen Kampf, sondern als Späher und Kundschafter eingesetzt wurden. Seine Patrouillen setzte er als Kleingruppen mit etwa 5 Mann mit einem Anführer an. Die Anführer bekamen einen Auftrag, den sie auszuführen hatten. Entgegen der damaligen Gepflogenheit ließ er ihnen aber freie Hand in der Art und Weise der Ausführung, nachdem er sie eingehend geschult hatte. Er lehnte den Drill in der Ausbildung ab sondern gab Tips und Anregungen und "versuchte, seine Schützlinge für ihre Aufgabe zu begeistern, indem er ihnen Sinn und Zweck ihrer Tätigkeit erklärte, oder ihnen spielerisch beibrachte, was sie wissen mußten." (9)

Er legte damals den Grundstein für den Grundsatz des 'learning by doing', für die moderne pädagogische Praxis.
In Indien stationiert, schrieb er sein erstes 'Scouting'-Buch, ein dünner Band, der 1899 in England veröffentlicht, und der Ausbildung der Offiziere diente.

Powell, der im Burenkrieg in Süd-Afrika erfolgreich durch eine List die Stadt Mafeking gegen eine übermächtige Armee verteidigte bis Verstärkung eintraf, wurde bei seiner Rückkehr in England wie ein Nationalheld gefeiert. Sein Buch 'Aids for Scouting' war ein Bestseller auf dem Jugendbuchmarkt.

Es stimmte ihn bedenklich, daß die Jugend seine Ideen über die militärisch geprägten Inhalte erfuhren und er plante ein neues, ziviles Scout-Buch für Jungen zu schreiben. Unter dem Einfluß von Rudjard Kiplings 'Kim' entwickelte er seine Pläne für das Jugendbuch weiter, mit der Abkehr von den damals noch üblichen autoritären Methoden. Seine im Krieg gemachte Erfahrung, daß Jungen durchaus die Pflichten von Erwachsenen erfüllen konnten, wenn man ihnen das entsprechende Vertrauen schenkte - und, daß sich nützliche Fähigkeiten am besten durch Spiel schulen ließen.(10)
Bevor er sein Buch schrieb, spielte er die Naturerkundung mit einer Gruppe von 22 Jungen aus allen Gesellschaftsschichten, was ihm Kritik einbrachte, durch.

Sein Buch 'Scouting for Boys' erschien als Serie in der Jugendzeitung 'Scout' des englischen Verleger Pearson und "sollte später in alle Kultursprachen der Erde übersetzt und das größte pädagogische Werk unseres Jahrhunderts werden." (11)

Einige Grundsätze des Pfadfinders (12), sie können wie folgt verallgemeinert werden:

1. Auf die Ehre des Pfadfinders kann man bauen.
2. Der Pfadfinder ist treu.
3. Der Pfadfinder ist hilfsbereit.
4. Der Pfadfinder ist Freund aller Menschen und Bruder aller Pfadfinder.
5. Der Pfadfinder ist höflich und ritterlich.
6. Der Pfadfinder schützt Pflanzen und Tiere.
7. Der Pfadfinder ist gehorsam (der Begriff steht heute für Kritikfähigkeit und Verantwortungsbewußtsein).
8. Der Pfadfinder überwindet Schwierigkeiten mit Leichtigkeit.
9. Der Pfadfinder ist fleißig und sparsam.
10. Der Pfadfinder ist rein in Gedanken, Worten und Werken.

Der Wahlspruch "allzeit bereit" bedeutet: Sorge als Pfadfinder dafür, jederzeit geistig und körperlich fit zu sein und im Rahmen deiner Möglichkeiten die Pflicht zu tun und nach den Pfadfindergesetzen zu handeln.
Die 'tägliche gute Tat' dient dazu, daß dem Pfadfinder die Hilfsbereitschaft zur Gewohnheit werden soll. Mit 'Kampf' ist ein konstruktives Verhalten gegen Elend, Hunger, Analphabetentum, gegen Drogen, die Zerstörung der Umwelt, technologische Lücken sowie den Rassismus, wo auch immer er auftritt, beschrieben.


Pfadfindergesetz - Aktuelle Version

Die Ganzheitlichkeit wird in fünf Beziehungen ausgedrückt, die sich gegenseitig bedingen und ergänzen.

Die Beziehung zur Persönlichkeit - selbstbewusst und selbstkritisch sein
Die Beziehung zum Körper - sich annehmen und sich ausdrücken
Die Beziehung zu den Mitmenschen - anderen frei begegnen und sie respektieren
Die Beziehung zur Welt - kreativ sein und umweltbewusst handeln
Die Beziehung zu Gott, spirituelle Beziehung - offen sein und nachdenken

Für jede Beziehung formuliert die Pfadibewegung ein Ziel, dem sich die Mitglieder durch die angebotenen Aktivitäten in kleinen Schritten annähern sollen.

Die Beziehung zur Persönlichkeit: selbstbewusst und selbstkritisch sein
Wir gestalten unser Leben mit Freude und Optimismus. Dabei bilden wir uns eine eigene Meinung, übernehmen Verantwortung für uns selbst und gestalten unser Leben selbständig. Dennoch hinterfragen wir unsere Taten und Gedanken selbstkritisch. Wir nehmen Einfluss auf unsere Umgebung und gehen mit Selbstvertrauen auf andere zu. Die Pfadibewegung bestärkt uns darin, uns unserer Möglichkeiten bewusst zu werden, sie zu entwickeln und auf sie zu vertrauen. Dazu gehört auch, dass wir unsere Grenzen kennen und sie akzeptieren lernen. Dies fördert ein gesundes Selbstbewusstsein, das es uns erlaubt, dem Leben mit all seinen Geheimnissen zu begegnen.

Die Beziehung zum Körper: sich annehmen und sich ausdrücken
Wir schätzen unseren Körper und unsere Gefühle. In einem geschützten Rahmen lernen wir unsere körperlichen und emotionalen Bedürfnisse, Möglichkeiten und Grenzen kennen und mit ihnen umzugehen. Wir spornen uns zu Bewegung und Leistung an und fördern unsere handwerklichen Fähigkeiten durch praktisches Lernen. Dabei achten wir auf unseren Körper und unsere Gefühle und begegnen anderen Menschen mit der gleichen Rücksicht.

Die Beziehung zu den Mitmenschen: anderen begegnen und sie respektieren
Gemeinschaften von der Kleingruppe bis zur internationalen Völkergemeinschaft sind uns wichtig. Wir sind Teil von Gemeinschaften, die wir aktiv gestalten. Dabei lernen wir zu teilen, offen auf Aussenstehende zuzugehen und sie zu respektieren. Wert legen wir auch auf die Fähigkeit zu solidarischer Partnerschaft und Zusammenarbeit. Im gleichen Sinn lernen wir Verantwortung zu tragen, in der Gruppe Entscheidungen zu fällen und diese zu akzeptieren.

Die Beziehung zur Welt: kreativ sein und umweltbewusst handeln
Wir entdecken die Welt mitsamt ihren Schönheiten und Geheimnissen und erfreuen uns daran. Der Schutz von Natur und Umwelt ist uns dabei ein ebenso wichtiges Anliegen wie der respektvolle Umgang mit den Ressourcen der Erde. Wir leben mit einfachen Mitteln, die wir kreativ einsetzen. Wir haben den Mut, Neues zu schaffen und gestalten die Welt mit Freude und Fantasie.

Die Beziehung zu Gott, spirituelle Beziehung: offen sein und nachdenken
Die Pfadi bietet uns ein spirituelles und moralisches Wertsystem, welches uns dabei unterstützt, unserem Leben eine Richtung zu geben. Es regt uns dazu an, über unsere eigenen Werte nachzudenken und sie, auf Grund der individuellen Lebenserfahrungen, zu hinterfragen. Für viele wird darin Gott erfahrbar. Wir respektieren die vielfältigen Formen, wie Menschen persönlich oder gemeinsam suchen, fragen und darauf antworten. Auf der Grundlage dieser Überlegungen suchen wir nach Werten, die unserem Leben einen Sinn geben.

Jamborees

Jahr und Ort der 'friedliche Zusammenkunft der Stämme' (13)
1920 in London (England)
1924 in Ermelund bei Kopenhagen (Dänemark)
1929 in Birkenhead (England)
1933 in Gödöllö bei Budapest (Ungarn)
1937 in Vogelenzang (Holland)
1947 in Moisson bei Paris (Frankreich)
1951 in Bad Ischl (Österreich)
1955 in Niagara on the Lake bei Ontario (Kanada)
1957 in Sutton-Park-Coldfield (England)
1959 in Makeling National Park bei Manila (Philippinen)
1953 in Marathon bei Athen (Griechenland)
1967 in Farragut State Pard, Idaho (USA)
1971 in Assagiri Heights (Japan)
1975 in Lillehammer (Norwegen)

Der Abschiedsbrief des Pfadfinders

"Liebe Pfadfinder!
In dem Theaterstück 'Peter Pan', das Ihr vielleicht kennt, ist der Piratenhäuptling stets dabei, seine Totenrede abzufassen, aus Furcht, er könne, wenn seine Todesstunde käme, dazu keine Zeit mehr finden. Mir geht es ganz ähnlich. Ich liege zwar noch nicht im Sterben, aber der Tag ist nicht fern. Darum möchte ich noch ein Abschiedswort an Euch richten. Denkt daran, daß es meine letzte Botschaft an Euch ist, und beherzigt sie wohl.

Mein Leben war glücklich, und ich möchte nur wünschen, daß jeder von Euch ebenso glücklich lebt.
Ich glaube, Gott hat uns in diese Welt gestellt, um darin glücklich zu sein und uns des Lebens zu freuen. Das Glück ist nicht die Folge von Reichtum oder Erfolg im Beruf und noch weniger von Nachsicht gegen sich selbst. Ein wichtiger Schritt zum Glück besteht darin, daß Ihr Euch nützlich erweist und des Lebens froh werdet, wenn Ihr einmal Männer sein werdet. Das Studium der Natur wird Euch all die Schönheiten und Wunder zeigen, mit denen Gott die Welt ausgestattet hat, Euch zur Freude. Seid zufrieden mit dem, was Euch gegeben ist, und macht davon den bestmöglichen Gebrauch. Trachtet danach, jeder Sache eine gute Seite abzugewinnen. Das eigene Glück aber findet Ihr darin, daß Ihr andere glücklich macht. Versucht, die Welt ein bißchen besser zurückzulassen, als Ihr sie vorgefunden habt. Wenn dann Euer Leben zu Ende geht, mögt Ihr ruhig sterben im Bewußtsein, Eure Zeit nicht vergeudet, sondern immer Euer Bestes getan zu haben. Seid in diesem Sinn 'allzeit bereit', um glücklich zu leben und glücklich zu sterben. Haltet Euch immer an das Pfadfinderversprechen, auch dann, wenn Ihr keine Knaben mehr seid.

Euer Freund
Baden-Powell of Gilwell
...
Auf Baden-Powells Grabstein befindet sich ein Kreis mit einem Punkt darin. Es ist eines der internationalen, nur Pfadfindern bekannten Wegzeichen, mit denen sich die Mitglieder der Bruderschaft über alle Sprachbarrieren hinweg verschlüsselte Nachrichten geben können. Diese Nachricht Baden-Powells heißt: 'Ich habe meinen Auftrag erfüllt und bin nach Hause gegangen'." (14)

 

 

Anmerkung:
(1) Wirtschaftswoche (www.wiwo.de) Nr. 20, 11.05.2000 Michael Baumann: Richtig Blut geleckt. Ferienlager in den USA bieten den Teenagern die Möglichkeit, die Sommerpause für erste Schritte ins Unternehmertum zu nutzen. (S.198-200)
(2) Broschüre 'Treffpunkt Eine Welt' ist gegen 5.- DM Porto zu beziehen bei Eine Welt e.V., Glogauer Str. 21 in 10999 Berlin.
Kontakt: Tel. 030-610 74 518, Fax: 030-610 74 818, e-mail: Die_Eine_Welt@t-online.de sowie im Internet unter: www.spinnenwerk.de/einewelt.htm
(3) Hansen, Walter: Das große Pfadfinderbuch. Verl. Ueberreuter, Wien; Heidelberg 1979
Pfadfinder: engl. Boy Scouts, Girl Guides, Girl Scouts - internationale Jugendbewegung. Zu ihren eth. Regeln gehört bes. die Verpflichtung zur tägl. 'Guten Tat'. Abzeichen ist die, je nach Vereinigung unterschiedlich geformte P.-lilie, bei den Pfadfinderinnen das Kleeblatt. Gegliedert sind die P. nach Altersgruppen in Wichtel u. Wölflinge (8-12), P. und Pfadfinderinnen (12-16 Jahre), Junioren (16-18 Jahre) sowie Ranger und Rover (über 18 Jahre) dtv Brockhaus-Lexikon, Bd.14, Wiesbaden und München 1986
(4) (1979) Generalsekretär des Pfadfinder Weltverbandes, nach Hansen, ebd S. 15
(5) ebd. S. 16
(6) ebd. S. 21
(7) Kurzbiografie: Sir Robert Stephenson Smyth, Baron (1929), engl. General, geb. London 22.2.1857, gest. in Kenia 18.1.1947, gründete (1907) und leitete die Bewegung der Pfadfinder (Boy scouts). dtv Brockhaus-Lexikon, Bd.2, ebd.
(8)nach Hansen, ebd., S. 22
(9) ebd. S. 24
(10)nach Hansen, ebd., S. 30
(11) ebd., S. 33 (später wurden auch Mädchen im Verband akzeptiert, allerdings als eigener Verband!)
(12) ebd., S. 47f (sie weisen unter den Verbänden leichte Unterschiede und Gewichtungen auf, sie gehen jedoch alle auf den Gründer Powell zurück)
(13) ebd., S. 53f
(14) ebd., S. 40ff

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