Fabeln für Kinder von Wilhelm Hey
Dieb und Hund
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Dieb
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Still, Hündchen, still und sei gescheit, |
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Bell nicht! ich tu' dir ja kein Leid, |
| Will dir eine schöne Bratwurst geben. | |
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Hund
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Mit nichten; darum bell' ich eben. |
| Ich seh's, du willst nur stehlen hier, | |
| darum tust du so schön mit mir. | |
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Der Hund, der treue, bellte mit Macht, |
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Das hörte man weithin die halbe Nacht; |
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Es erwachten die Leute im Hause drinnen. |
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da schlich sich der böse Dieb von hinnen |
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Und fürchtete sich und kam nicht wieder, |
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Still legte der gute Hund sich nieder. |
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