Fabeln für Kinder von Wilhelm Hey
Eichhorn und Wind
| Eichhorn | Huhu! wie bläst du kalt, Herr Wind! |
| Mein Tütchen stopf' ich zu geschwind | |
| Und tu' mir ein andres auf da drüben | |
| Wind | Ich blase auch dort ganz nach Belieben. |
| Eichhorn | So mache ich jenes wieder zu |
| Und rufe vergnügt: "Bleib draußen du!" | |
| Der Wind, der machte ein bös Gesicht, | |
| Das Eichhorn sah es eben nicht. | |
| Der Wind, der schüttelte an dem Baum, | |
| Das Eichhorn drinnen merkt' es kaum; | |
| Es ließ ihm draußen seinen Lauf | |
| Und knackte sich ein Nüßchen auf. |
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