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Fabeln für Kinder von Wilhelm Hey

Eichhorn und Wind

Eichhorn Huhu! wie bläst du kalt, Herr Wind!
Mein Tütchen stopf' ich zu geschwind
  Und tu' mir ein andres auf da drüben
Wind Ich blase auch dort ganz nach Belieben.
Eichhorn So mache ich jenes wieder zu
Und rufe vergnügt: "Bleib draußen du!"
Der Wind, der machte ein bös Gesicht,
Das Eichhorn sah es eben nicht.
Der Wind, der schüttelte an dem Baum,
Das Eichhorn drinnen merkt' es kaum;
Es ließ ihm draußen seinen Lauf
Und knackte sich ein Nüßchen auf.
Quelle: Das große Fabelbuch von Walter Heichen, A Weichert, Jadu 2000.

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