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Fabeln für Kinder von Wilhelm Hey

Füllen

Knabe
Komm, Füllen, komm laß mich hinauf!
Wir wollen reiten bergab, bergauf.
Füllen
Nein, Knabe, zu schnell ist dir mein Trab,
Ich würfe dich unversehens herab.
Dort an der Ecke steht ein Pferd,
Das ist solch eines Reiters wert.
Er wollt' es noch fassen mit seiner Hand,
Da war's wie ein Blitz davongerannt.
Er rümpfte die Nase und trabte dann
Mit dem Steckenpferd bergab, bergan;
Wenn er groß wird (so hat er sich's vorgenommen),
Will er doch noch auf das Füllen kommen.
Quelle: Das große Fabelbuch von Walter Heichen, A Weichert, Jadu 2000.

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