zurück

Fabeln für Kinder von Wilhelm Hey

Kalb und Hund

Kalb
So schön ist's auf dem Hofe hier,
Komm, Hündchen, spiel ein wenig mit mir!
Hund
Ich bin es zufrieden; nun fang einmal an,
Lauf aus, ob ich dich wohl kriegen kann.
Kalb
Geh, garstiger Hund! du spielst nicht fein;
  Wer beißt denn so herb gleich in das Bein?
Das Kalb viel lieber für sich nun blieb;
Mit dem Hunde das Spiel war ihm nicht lieb.
Der mocht' es wohl necken gar zu gern,
Doch hielt es sich immer von ihm fern.
Einst kam er gar schnell und biß es wieder,
da warf's ihn mit einem Fußtritt nieder.
Quelle: Das große Fabelbuch von Walter Heichen, A Weichert, Jadu 2000.

© Copyright 2000 by JADU

Webmaster