zurück

Fabeln für Kinder von Wilhelm Hey

Pferd und Füllen

"Springe nur Füllen, mein fröhlich Kind,
Her und hin, hurtig wie derWind;
Bist noch ein weilchen frank und frei.
Wirst du erst groß, dann ist's vorbei,
Hast dann Müh' und Arbeit genug,
Trägst den Reiter, ziehest den Pflug."
Das Füllen sprang mit frohem Sinn
So hurtig neben der Mutter hin
Und durfte spielen und scherzen bloß;
So wurd' es gar schön und stark und groß.
Dann hab' ich's gesehen nach drei Jahren,
Da konnt' es den schwersten Wagen fahren.
Quelle: Das große Fabelbuch von Walter Heichen, A Weichert, Jadu 2000.

© Copyright 2000 by JADU

Webmaster