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Fabeln für Kinder von Wilhelm Hey

Rute

Kind
Rute, was fang' ich mit dir an,
Hast mir so viel zuleid' getan!
Rute
Nicht doch! du darffst nicht böse sein!
Ist ja das alles zum Besten dein.
Kind
Weiß wohl; aber es tut doch weh;
Geh nur, du schlimme Rute, geh!
Es sah mit verdrießlichen Augen sie an:
Ob ich sie los nicht werden kann?
Da hört' es so recht auf der Mutter Wort,
War artig und freundlich in einemfort;
Die Rute dort hinter dem Spiegel veshwand,
Ich glaube, sie haben sie verbrannt.
Quelle: Das große Fabelbuch von Walter Heichen, A Weichert, Jadu 2000.

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