Fabeln für Kinder von Wilhelm Hey
Wiesel
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Knabe
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Ei, Wiesel, wo läufst du hin so geschwind? |
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Wiesel
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Will schnell nach Hause zu meinem Kind. |
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Knabe
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Sag, was du in deinem Schnäuzchen hast; |
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Das gleicht ja einem Ei schon fast. |
| Nun merk' ich's: dir ist dein Leben lieb; | |
| Drum läufst du so wie ein Eierdieb! | |
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Jetzt wär' es dem Wiesel schlimm ergangen, |
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Der Knabe hätt' es beinah gefangen, |
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So gewaltig war er hinterdrein, |
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Da huscht' es noch schnell durchs Loch hinein. |
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Er stand davor; ihm war es zu schmal; |
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So ließ er es laufen für dieses Mal. |
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