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Portugal
- Märchen aus Portugal -


Das Ei und der Edelstein

Es waren einmal eine Frau mit ihrer Tochter und einer Stieftochter, die lebten zusammen in einem Haus. Die Stieftochter mußte in der Küche schwer arbeiten während die andere Tochter nur am Fenster saß und hochmütig dreinblickte.
Eines Tages kam eine Alte und bat um Almosen. Die hochmütige wies sie ab, die andere aber sagte: Ich kann dir nichts geben als ein frisch gelegtes Hühnerei. Die Alte zerbrach es und siehe es befand sich ein großer Brilliant darin. Sie gab ihn dem Mädchen mit den Worten: "Trage diesen Stein immer an deinem Hals, denn solange du ihn an dir hast, fällt alles Glück dir zu".

Nun war die hochmütige Tochter aber neidisch und suchte ebenfalls ein Hühnerei um es der Alten zu geben und einen entsprechenden Gewinn für sich zu erzielen.Das Ei wurde zerschlagen jedoch war es verfault und stinkende Flüssigkeit ergoß sich über ihr Gesicht und die Hände.

Bald darauf kam der König des Landes mit seinem Gefolge vorüber und erblickte das Mädchen mit dem Edelstein-Halsband. Sogleich verliebte er sich in sie, ließ sie auf sein Schloß holen und es wurde ein prächtiges Hochzeitsfest gefeiert. Nachdem sie Königin war, baten ihre Stiefmutter und Stiefschwester darum, ebenfalls im Schloß wohnen zu dürfen, und da sie von Herzen gut war erlaubte sie es ihnen.

Die beiden legten es aber darauf an, den mit einer geheimen Kraft versehenen Edelstein zu stehlen was ihnen schließlich auch gelang, als die Königin im Bade war. Für den Diebstahl nutzten sie die Abwesenheit des Königs aus, der sich auf einem Feldzug befand. Im Besitz des Edelsteins traten sie schnurstracks eine Reise an, die sie zum König ins Feld führen sollte. Jedoch gaben sie nicht genügend auf den Stein acht, so daß ein Adler ihn stehlen und verschlucken konnte, ohne daß sie es bemerkten.

Beim Zelt des Königs angelangt verschafften sie sich Zutritt unter dem Vorwand: die Königin sei gekommen ihn zu besuchen, da sie große Sehnsucht habe. Der König jedoch erkannte die List und ließ beide auspeitschen. Nachdem sie den Verlust des Brillianten bemerkten suchten sie das Weite.

Bei seiner Rückkehr zum Schloß eilte seine Königin ihm entgegen, er jedoch erkannte sie nicht und ließ sie fortschicken. Sie fand glücklicher Weise eine Anstellung als Küchenmagd in der königlichen Schloßküche und wäre auf alle Zeiten dort geblieben, wenn der König nicht wiederum eine Hochzeit vorbereitet hätte.

Es wurde ein Adler als Festmal zubereitet und wie es kommen mußte fand sie ihren verlorenen Edelstein, als sie den Adler ausnahm. Erfolgreich bat sie den Küchenmeister, die Speisen auftragen zu dürfen. Geschmückt mit dem Brillianten-Halsband kredenzte sie die Speisen an der königlichen Tafel. Da erkannte sie der König wieder, ließ sie an seiner Seite Platz nehmen und schickte die andere Prinzessin fort. So lebten sie glücklich bis an ihr Ende.


(nach: Märchen aus Italien, Spanien und Portugal. Erschienen in der Reihe: Märchen europäischer Völker. Lizenzausgabe des Verlages Interbooks/Zürich für den Verlag Olde Hansen/Hamburg sowie Bertelsmann/Gütersloh etc. ohne Jahr. Buch Nr. 08693 4)

Links in portugiesisch

 

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Spanien
- Märchen aus Spanien -

Frau Elend

Es war einmal eine arme Frau, die besaß eine winzige Hütte in einem kleinen Garten sowie einen Birnbaum und eine Ziege.
Da die Dorfbuben ihr regelmäßig die Birnen vom Baum stahlen mußte sie sich ausschließlich von der Milch der Ziege ernähren.

Eines Tages kam zu ihr ein Alter und bat um ein Quartier für die Nacht. Obwohl sie auch für sich zu wenig zum Leben hatte nahm sie ihn um der Barmherzigkeit - wie sie sagte - auf und teilte das Wenige mit ihm. Bevor er morgens ging bedankte er sich bei ihr und gewährte ihr einen Wunsch, der ihr in Erfüllung gehen sollte, denn er war der heilige Antonius von Padua.

Sie wünschte, die Buben sollten so lange auf dem Baum verharren, bis sie sie wieder herunterläßt. So kam es, daß die diebischen Buben beim nächsten Beutezug reglos im Baum verharren mußten bis ihre Eltern die Frau Elend auf Knieen baten, die Schlingel herunter zu lassen. Fortan blieb sie unbehelligt von ihnen und verbrachte ihre Jahre froh und zufrieden.

Schließlich kam der Tod zu ihr um sie zu holen. Sie schien bereit zu sein und bat ihn, auf den Birnbaum zu steigen um sich für den Weg zu stärken. Da er nun aber nicht mehr herunter konnte starben die Alten und Kranken lange Zeit nicht mehr. Sie versammelten sich jedoch und baten Frau Elend, den Tod freizulassen, damit sie in Ruhe sterben könnten.

Frau Elend sagte: Wenn der Tod mir schriftlich gibt, daß er mich immer übergeht, dann laß ich ihn vom Birnbaum heruntersteigen. So geschah es und so lebt Frau Elend noch heute.


(nach: Märchen aus Italien, Spanien und Portugal. Erschienen in der Reihe: Märchen europäischer Völker. Lizenzausgabe des Verlages Interbooks/Zürich für den Verlag Olde Hansen/Hamburg sowie Bertelsmann/Gütersloh etc. ohne Jahr. Buch Nr. 08693 4)

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Japan
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Kamerun (Die Menschenfresser)
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