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Erich Kästner

Erich Kästner wurde 1899 in Dresden geboren, studierte in Berlin, Rostock und Leipzig Germanistik und ging 1927 nach Berlin, wo er als Schriftsteller rasch bekannt wurde, der in seinen Büchern stets Humor, Güte und ein Stückchen Lebensweisheit vermittelte. In der düsteren Zeit des Hitler-Faschismus in Deutschland 1933-1945 wurden seine Bücher öffentlich verbrannt und konnten nur im Ausland erscheinen. Wie K.A. Horst Kästners Schreibstil im Handbuch der Gegenwartsliteratur beschreibt, "schlagfertig, seinen Witz, sein beißender Spott, seine ins Schwarze treffende Promptheit der Formulierung, seine melancholisch unterlegte Keßheit" fordert das direkt zum Lesen seiner Bücher heraus. Und es lohnt sich allemal. Er ist der Aufklärer unter den Kinderbuchautoren, ein Grund unter vielen, dass seine Bücher unverzichtbar sind.

Neben Gedichten, in denen er sich gegen Spießbürgertum, engherzige Moral und Militarismus wandte, Romanen, die kritisch- realistisch und voller Humor stecken und einer Komödie hat er folgende Kinder- und Jugendbücher verfasst:


Emil und die Detektive (1929),
Pünktchen und Anton (1931),
Das verhexte Telefon (1932),
Das fliegende Klassenzimmer (1933),
Konferenz der Tiere (1949),

Das doppelte Lottchen (1949).

Er starb am 29.7.1974 in München.

Quellen: dtv Brockhaus Lex in 20 Bd., Mannheim 1986; Kunisch, H.: Kleines Handbuch der deutschen Gegenwartsliteratur. (2. Aufl.) Nymphenburger Verlagshandlung, München 1969

(kommentiert und zusammengestellt von stielzchen at Jadu-Berlin, April 2000)

 

Emil und die Detektive

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