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Walt Disney Seite

Viele Begriffe (Namen und Wörter) auf diesen Seiten sind in englischer Sprache, wenn ihr wissen wollt was sich dahinter verbirgt, dann schaut mal in das Wörterbuch von Leo (bitte hier anklicken). Da sind die Begriffe erklärt. Den Namen eingeben oder das Wort und es wird übersetzt.

 

Wie alles begann.

Zu Beginn des vorigen Jahrhunderts, genau am 5. Dezember 1901, ist der uns allen als Walt Disney bekannte Vater von Miky Maus und Donald Duck als 4tes von 5 Kindern der Eheleute Elias Disney und Flora Call Disney in Chicago (USA) geboren worden.
Sein richtiger Name war Walter Elias Disney.
Zu diesem Zeitpunkt konnte noch niemand ahnen, wie stark der amerikanische Trickfilmzeichner und Filmproduzent einmal die gesamte Welt-Kultur beeinflussen würde.
Walt Disney war ein wahrer Träumer, ein Mensch, der in der Lage war, seine Phantasie (wenn auch nur in Zeichnungen) Wirklichkeit werden zu lassen.
Als Walt im Herbst1919 von einer Frankreich-Reise zurückkehrte, war er fest entschlossen Künstler zu werden. Zunächst arbeitete er als Reklamezeichner.
Er las Bücher über Bewegungsabläufe im Trickfilm. Dabei entdeckte er, wie die New Yorker Trickfilm-Zeichner arbeiteten, und begann im Jahre 1922 eigene Cartoons (Bildfolgen für Zeitungen) zu zeichnen. Die Öffentlichkeit reagierte mit Begeisterung und starkem Interesse auf diese neuen Form der Unterhaltung. Ebenso Walt.
Zu dieser Zeit mieteten die Film-Theater in Kansas City ihre Cartoons von Zeichnern der Ostküste. Walt entschloss sich, den Wettbewerb gegen die anderen Zeichner aufzunehmen, und seine Arbeiten mit Lokalkolorit (das sind Bilder und Gegenstände aus dem Leben der Menschen in seinem Ort) auszustatten. Erfolgreich brachte er seine Idee beim Newman Theater an und zeichnete lustige Geschichten für das Newman Theater: die Newmans-Lach-Geschichten. Allerdings, verkaufte er sie viel zu billig was typisch für ihn war, und zog deshalb keinen Gewinn daraus. Jedoch wurde er durch seine Arbeiten als Cartoon-Zeichner bekannt. Walt widmete sich bald hauptsächlich der Cartoon-Herstellung und beschäftigte einige junge unbezahlte Lehrlinge.
Er gebrauchte seine „erstaunliche Gabe“ der Geschäftstüchtigkeit, trieb von Geldgebern etwa 15.000 Dollar auf, kündigte seinen Job und gründete seine (später) schwerreiche Firma, die er „Laugh-O-gram Films“ (auf deutsch etwa: Lach-Geschichten Film) nannte. Er machte einen Vertrag mit einem Interessenten, eine Serie von Märchen-Trickfilmen für 11.100 Dollar zu verkaufen. Als der Kaufinteressent ihm aber nur 100 Dollar zahlen wollte, war er schließlich auch damit zufrieden.

Nachdem Walt 6 Monate an dem Auftrag gearbeitet hatte ging der Auftraggeber pleite (das heißt, er hatte kein Geld mehr) und Walt bekam nicht einen Penny für seine Arbeit. Trotz des Rückschlags ließ er sich nicht einschüchtern. Als er seine Miete nicht mehr bezahlen konnte, gab er die Wohnung auf und zog in das Büro der Laugh-O-gram Films. Seine Mitarbeiter verließen ihn, da er gerade noch das bisschen Geld hatte um sich selbst zu ernähren. Dann bekam er den Auftrag einen Film über Zahn-Pflege zu machen, der brachte ihm immerhin 500 Dollar ein. Die investierte er sofort in sein nächstes Märchenfilm-Projekt „Alice im Wunderland“.
Der Film war noch nicht fertig, da musste er genau wie sein ehemaliger Auftraggeber einen Konkurs anmelden, er war pleite. Im blieben nur wenige Dollars, dafür kaufte er sich eine Bahnfahrkarte und fuhr nach Californien zu seinem Bruder Roy.
Er überredete Roy, ihn als Partner in sein neues Geschäft in Californien aufzunehmen. Diese Zusammenarbeit wurde für seine weitere Karriere äußerst wichtig, und seine beste Entscheidung. Walt konnte nun frei seine Einfälle umsetzen, während Roy dafür sorgte, dass sie immer genug zu essen hatten. Im Jahr 1923 gründeten sie das Disney Brothers Studio, Roy hatte 200 Dollar gespart, 500 Dollar bekam Walt von seinem Onkel Robert, und seine Eltern nahmen eine 2.500 Dollar Hypothek auf ihr Haus in Portland auf.

Gerade hatte er noch die Rechte zur Veröffentlichung von „Oswald den Hasen“ verloren, da kam ihm auf einer Zugfahrt die Idee mit der Maus. Er wollte der Figur zunächst den Namen „Mortimer“ geben, aber seine Frau mochte den Namen nicht und schlug vor, warum willst Du sie nicht „Mickey“ nennen? So haben wir es ihr zu verdanken, dass Mickey Mouse heute weltweit bekannt ist. 1926/27 kam Walt mit der Serie “Mickey Mouse” auf den Markt.

Er syncronisierte einen von seinen drei Cartoons “Steamboat Willie“ mit Musik und das Publikum war begeistert. Charles Solomon ein in den USA damals weithin bekannter Film Historiker schrieb, dass Mickey’s Erfolg wie eine Rakete emporschnellte und die liebenswerte Maus ließ Felix den Kater (Felix the Cat) als die damals berühmteste Comic-Figur in der Gunst des Publikums weit hinter sich zurück.

In den Filmtheatern wurde es allgemeine Sitte, dass vor dem Hauptfilm ein Mikey Mouse-Cartoon gezeigt wurde. Kein Kino konnte es sich leisten, dies nicht zu tun. Und der Ausspruch, „Was denn, - etwa keine Mikey Mouse?“ wurde im Volksmund allgemein mit einer großen Enttäuschung gleichgesetzt, einem Ausdruck dafür, dass die Erwartungen nicht erfüllt werden konnten. In der Zeit von 1929 bis 1932 waren mehr als 1 Million Kinder Mitglieder des Mickey-Mouse-Clubs.

Das war der Anfang, der Rest ist Geschichte.

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Zum Thema Urheberrecht (Copyright), ihr dürft euch alles auf diesen Seiten anschauen aber ihr dürft diese Disney Figuren nicht kopieren und weitergeben, da diese Weltweit geschützt sind.
 
(Einführungstext und Kommentierungen bearbeitet von stielzchen Jadu-Berlin, Copyright 2000)

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