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Quasar 4U 0241+61

schriftliche Arbeit (Jufo 2003)

1. Kapitel

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1. Kapitel:
Beobachtungsmaterial

 

1.1 Beobachtung von anderen Sternwarten

Abbildung 2:
Korrelogramme zu den Helligkeitsschwankungen des QSO 4U0241+61

Vom Jahre 1967 an wurde dieses Objekt bis zum Jahre 1984 von Baberie et al. [2] im infraroten und blauen Farbbereich auf Helligkeitsschwankungen untersucht (siehe Abb. 2 oben). Im Jahre 1978 wurde der QSO 4U0241+61 von Apparao et al. als Quasar identifiziert. Etwa ein halbes Jahr später erschien ein Artikel von H. C. Ford [7], der am Lick-Observatorium mit einer speziellen astronomischen Videokamera diesen Quasar beobachtete, in dem er vermutete, dass der Quasar 4U 0241+61 eine Spiralgalaxie als Hostgalaxie besitze. Wiederum im selbem Jahr veröffentlichten Tzanetakis et al. [8] einen Bericht von diesem Objekt im Radiobereich.

1.2 Beobachtungen durch die WFS-Berlin

Die etwa 200 Aufnahmen wurden mit dem 6-Zoll-Doppelrefraktor gemacht, der eine Öffnung von 150 mm und eine Brennweite von 225 cm hat.
Um die optischen Bilder zu digitalisieren, brauchen wir eine LCCD-Kamera, deren digitaler Chip eine Höhe von 512 Pixeln und eine Breite von 768 Pixeln (1 Pixel = 0,83'' (gespr.:0,83 Bogensekunden))hat. Somit hat die Kamera ein Geschichtsfeld von etwa 10 Bogenminuten.
Die Aufnahmen wurden mit Belichtungszeiten von 60 (bei Testaufnahmen), 120, 240, 480 und 960 Sekunden (nur bei Aufnahmen mit R-Filter + IR-Sperrfilter)gemacht.

1.2.1 Von der Vorbereitung bis zur Aufnahme

 

Wenn die CCD-Kamera an das Teleskop angeschlossen ist, startet man die Kamerasoftware im Computer, der in der Teleskopkuppel steht, um die Kamera elektronisch zu kühlen. Man kann zwischen einigen Kühlstufenintensitäten wechseln. Die Auswahl der Kühlstufe hängt von der Temperatur der Umgebung ab. Die Kühlung dauert etwa eine halbe Stunde, daraufhin wird ein Darkframe (Belichtungszeit etwa 11 Sekunden) zur Korrektur des späteren Flatfields erzeugt (Flatfields sind Korrekturaufnahmen, mit denen man Fehlerquellen wie z. B. Staubkörner zwischen der Strecke Linse-CCD-Chip eliminiert.). Danach wird das Flatfield (dabei ist die Belichtungszeit gleich der Belichtungszeit des dazugehörigen Darkframes) aufgenommen und automatisch von dem davor erstellen Darkframe am Computer korrigiert. Kurz nach dem Erstellen des Flatfields werden noch einige Dunkelstromaufnahmen (Darkframes) für alle Belichtungszeiten aufgenommen, um jede Aufnahme richtig korrigieren zu können. Dabei darf man aber nicht vergessen noch die Taste der Flatfieldkorrektur einzuschalten.
Nun können die "richtigen" Aufnahmen des Quasars erstellt werden. Dazu öffnet man ein gesondertes Fenster des Kameraprogramms und gibt die Belichtungszeit in Sekunden an. Daraufhin werden nur noch die richtigen Korrekturbilder angeklickt und die Taste "Aufnahme" gedrückt, dann wird die Aufnahme erstellt.
Nach einigen Sekunden (die Sekundendauer hängt von der Belichtungszeit der jeweiligen Aufnahme ab) speichert man die jeweiligen Aufnahmen im richtigen Directory ab.

 

1.3 Beobachtungen durch das Observatorium Calar Alto

Am 2,2-Meter-Spiegelteleskop an der Sternwarte Calar Alto wurden insgesamt drei Aufnahmen von Herrn Dr. L. Wisotzki produziert. Zwei von ihnen sind Aufnahmen des Quasars (rot unterlegt) und eine zeigt sein Spektrum im optischen Bereich (blau unterlegt). Alle Aufnahmen wurden ohne Hilfe von Filtern aufgenommen (siehe Tabelle 2).


Tabelle 1:
Aufnahmen mit dem 2,2-Meter-Spiegelteleskop + CAFOS

Aufnahme
Belichtungszeit
Typ
Cafos0314.fit
30s
Aufnahme
Cafos0315.fit
600s
Aufnahme
Cafos0318.fit
600s
Spektrum


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